Freie Studentische Arbeiten

Lokale Layouts für den Fujaba-Diagramm-Editor
Motivation
Das Fachgebiet  Echtzeitsysteme beschäftigt sich mit der Modellierung und Integration von CASE-Werkzeugen für Entwurf, Entwicklung und Evolution von eingebetteten Systemen. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die modellbasierte Softwareentwicklung für eingebettete Systeme. Im Verbund mit anderen Universitäten arbeitet das Fachgebiet Echtzeitsysteme an einem standardkonformen CASE-Werkzeug im Rahmen des FUJABA-Projekts.
Bei der Erstellung von Diagrammen mit solchen CASE-Tools soll der Benutzer möglichst gut beim Layout der Elemente unterstützt werden (Ähnliche Probleme entstehen zum Beispiel auch beim Setzen von Zeitungen oder dem Routen von elektronischen Schaltplänen). Viele CASE-Tools erlauben nur manuelles Platzieren der Elemente oder einmalige Anwendung eines globalen Layoutalgorithmus. Für die Arbeit mit Diagrammen sind diese Algorithmen jedoch nicht ausreichend.


Aufgabenstellung
Im Rahmen dieser Studienarbeit ein systematischer Ansatz zum Anordnen und Gruppieren von Elementen von Klassendiagrammen erarbeitet werden. Dabei sollen Gruppen von Elementen lokale Layouts erhalten, die von auch bei manuellen Veränderungen erhalten bleiben.
Dazu muss zunächst eine Übersicht über die wichtigsten in der Literatur beschriebenen Layoutalgorithmen und deren Realisierung in bekannten Werkzeugen wie zum Beispiel Together, Visio, Powerpoint und Rational Rose erstellt werden. Anschließend werden geeignete Ansätze ausgewählt und zu einem Layoutkonzept für den Fujaba-Editor zusammengestellt und nach Priorität geordnet. Die Implementierung der wichtigsten Layout-Funktionen erfolgt in Java unter Verwendung der Swing-Bibliothek für graphische Benutzeroberflächen.


Voraussetzungen
Voraussetzung für das Anfertigen dieser Studienarbeit sind
  • ein abgeschlossenes Vordiplom im Fach Elektrotechnik, Informatik oder einem verwandten Fach,
  • Kenntnisse von UML (z. B. Software Engineering I),
  • Kenntnisse von Versionsverwaltung (z. B. Software Engineering II),
  • gute Java-Kenntnisse (z. B. Software Praktikum).


Möglicher Beginn der Arbeit
sofort

Betreuer:
Tobias Rötschke

zurück
A A A | Drucken | Impressum | Sitemap | Suche | Kontakt
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang